Grußwort

Liebe Gemeinde,

diesen Sonntag begeht die Kirche als den Dreifaltigkeitssonntag. Sie feiert den einen Gott in drei Personen: Gott als Vater, als Sohn und als Heiligen Geist. Wir haben Routine darin, Gott so zu nennen, denn wir tun das, wann immer wir das Kreuzzeichen machen. Aber verstehen wir es wirklich? Jedes Jahr muss ich an diesem Fest denken, dass ich nicht so ganz verstehe, was ich da feiere. Aber ich ahne, dass das Fest Wichtiges über Gott sagt. Dass dieser Gott sich sozusagen vielseitig erfahren lässt, sagt mir das Fest. Jesus hat die Menschen ermutigt, zu Gott Papa zu sagen. In einem der Hochgebete sagen wir, dass Gott zu uns sei wie ein liebevoller Vater und eine liebevolle Mutter. Für andere ist in ihrer Frömmigkeit Christus, der Sohn, wichtiger, In diesem Menschen entdecken sie ein Vorbild für ihr Handeln. Mir ist über die Jahre Gott als Heiliger Geist wichtiger geworden. Ihn brauche ich, damit ich überhaupt glauben kann. Das Fest Dreifaltigkeit lenkt unseren Blick auf Gott. Es kann uns ermutigen, nach Gott Ausschau zu halten und unseren Zugang zu ihm zu entdecken. Dass wir ihn entdecken, wünsche ich uns. Dass wir ihm trauen, wünsche ich uns. Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Sonntag! Bleiben Sie gesund!

Ihr Propst Reinhard Heine