Grußwort

Liebe Gemeinde,

ich war im Urlaub. Nun bin ich wieder da. Und Corona ist auch immer noch da, und sogar wieder mehr, denn die Zahl der Infektionen ist gestiegen. Wer sehnt sich nicht längst nach mehr Normalität? Wer wünscht sich nicht, dieses Virus würde einfach verschwinden? Doch das tut es nicht, und wir ahnen und wissen, es wird noch länger unser Leben bestimmen. Und trotzdem ist so manches möglich auch in Corona Zeiten. Seit einigen Monaten feiern wir in unseren Kirchen Gottesdienste. Viele kommen nicht, die vorher da waren. Doch allmählich kommen mehr, und ich freue mich darüber, mit anderen den Glauben an Christus feiern zu können. Dabei bin ich dankbar für all diejenigen, die als „Gastgeber“ die Besucherinnen und Besucher in Empfang nehmen und ihnen helfen, ihren Platz zu finden. In diesem September werden wir in unserer Gemeinde vier Mal Erstkommunion feiern. Ein Fest soll es für die Kinder und ihre Familien werden, auch wenn nur wenige mitfeiern dürfen. Hier bin ich den Katechetinnen dankbar, die in diesen eigenartigen Zeiten die Kinder unglaublich engagiert begleiten, und die so die Erstkommunionfeier möglich machen. Das gilt auch für die Firmung, die wir Ende des Jahres haben werden. Ein tolles Team hat in den letzten Monaten Kontakt zu den Jugendlichen gehalten und mit kreativen Ideen dafür gesorgt, dass die Jugendlichen auf dem Weg geblieben sind. Ja, vieles geht nicht in diesen Corona Zeiten, die noch dauern werden, und vieles geht nur anders, als wir es gewohnt sind. Aber so manches geht. Gut, wenn uns das gut tut, wenn es uns in unserem Glauben an den Gott des Lebens stärkt, und wenn es uns hilft, diesen Gott in unserer Welt zu bezeugen. Sie alle grüße ich ganz herzlich!
Bleiben Sie gesund! Ihr

Propst Reinhard Heine