Grußwort

Liebe Gemeinde,

an diesem Sonntag, dem 11.11., ist eine Menge los. Für manche hat das etwas mit Fasching zu tun. In unserer Kirche haben wir Wahlen zu den Gremien, Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand, in unserer Gemeinde der Pastoralrat. Der 11.11. ist der Festtag des Heiligen Martin. Nicht nur Kinder sind beeindruckt von diesem Heiligen, der mit einem Schwert seinen Mantel teilt, um dann eine Hälfte einem frierenden Bettler abzugeben. Ich denke an diesem Sonntag sehr an die Wahlen die in unseren Gemeinden stattfinden. In diesem Jahr verfolge ich sie in drei Gemeinden unserer Stadt intensiver mit. Ich bin sehr froh, dass sich Frauen und Männer gefunden haben, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich wählen zu lassen, um in den Gremien zur Lebendigkeit der Gemeinden, und damit auch des Glaubens, beizutragen. Doch natürlich tun das auch Menschen außerhalb der Gremien. Ob sie damit bewusst das Beispiel des Heiligen Martin nachahmen, weiß ich nicht. Aber der scheint ja bis heute einen wichtigen Impuls zu geben. Doch ich hoffe, wir alle erfahren, was eine Witwe erfährt, von der die Lesung dieses Sonntags aus dem Buch der Könige erzählt. Sie teilt mit dem Propheten Elija die wenigen Lebensmittel, die sie für sich und ihren Sohn hat. Dann darf sie feststellen, dass sie und ihr Sohn nicht verhungern müssen. Gott sorgt dafür, dass ihr Mehltopf nicht leer wird und ihr Ölkrug nicht versiegt.

Herzlich grüße ich Sie, Ihr

 Ihr Propst Reinhard Heine