Grußwort

Liebe Gemeinde, 

es gibt Menschen, die uns beeindrucken, die wir vielleicht sogar lieben. Und das ist gut so. Vielleicht können Blumen uns beeindrucken oder die Farben, die bei einem Sonnenuntergang entstehen. Vielleicht schauen wir gern in den Sternenhimmel. Es gibt viel Schönes, was in unserer Welt zu sehen und zu erleben ist. Vielleicht kommen Sie in diesen Wochen des Sommers und der Urlaubszeit einigem davon auf die Spur, bekommen einen neuen Blick dafür. So ein Staunen über die Schönheit der Schöpfung hat auch der Apostel Paulus gekannt. Doch für ihn war die Schöpfung immer auch Gottes Schöpfung. Und für ihn war Christus der Höhepunkt dieser Schöpfung, der Ursprung und das Ziel. Und so singt er in der Lesung des 15. Sonntags im Jahreskreis ein Loblied auf Christus. Er sei vor aller Schöpfung, in ihm habe alles Bestand. Können wir das auch so sehen? Würden wir es so überschwänglich sagen? Vielleicht nicht. Müssen wir auch nicht. Doch ich denke, es ist gut, wenn wir immer wieder daran erinnert werden. Und vielleicht entdecken wir es wieder selbst mehr, beispielsweise, wenn wir einen Menschen für besonders liebenswert halten, oder wenn ein Blick auf die Natur uns staunen lässt. Kommen Sie gut durch den Sommer, Ihr

Propst Reinhard Heine