Grußwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

mit diesem Sonntag geht das Kirchenjahr zu Ende. Und mit dem Beginn des neuen Kirchenjahres sind wir im Advent und gehen auf Weihnachten zu. Vor ein paar Tagen war ich Zeuge eines Gespräches zwischen einem Vater und seinem siebenjährigen Sohn. „Du, Papa, gibt es nun den Weihnachtsmann, oder gibt es ihn nicht. Im Hort sagen einige, die Geschenke würden von den Eltern kommen.“ Der Vater hat sich gewunden; mit dem christlichen Glauben hat er nichts am Hut. Aber dass die Geschenke einfach so von den Eltern oder von Opa und Oma kommen könnten, wollte er auch nicht sagen. Christinnen und Christen brauchen den Weihnachtsmann nicht. Sie könnten sagen, dass das Christuskind die Geschenke bringt. Doch warum nicht sagen, dass Menschen einander Geschenke machen, weil sie sich freuen, dass Christus geboren wurde? Aber ist das für uns eine Freude? Vor 2000 Jahren waren Menschen so von Christus begeistert, dass wir ihn bis heute als den König bekennen. Der Glaube an ihn kann froh machen; er kann unserem Leben einen Sinn und eine Richtung geben. Er kann uns Mut machen und Kraft geben auch in dem, was unser Leben schwer machen kann. Ich wünsche Ihnen und mir, dass wir diesen Christus für uns entdecken. Und vielleicht kann der bald beginnende Advent dazu ein Anstoß und ein neues Einüben sein. Ihnen wünsche ich eine gute und gesegnete Zeit! Bleiben Sie gesund, und seien Sie herzlich gegrüßt, 

Ihr Propst Reinhard Heine