Grußwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

in einer Lesung zum 2. Advent aus dem Zweiten Petrusbrief ist von dem neuen Himmel und der neuen Erde die Rede, die durch Christus kommen sollen. Darauf warten nämlich die ersten Christinnen und Christen, dass nämlich Jesus nach seiner Auffahrt in den Himmel wiederkommt, um das Reich Gottes zu vollenden. Doch diese Wiederkunft lässt auf sich warten. Stattdessen erfahren die ersten Christen, wie schwer das Christsein im Alltag sein kann. Der römische Kaiser hat immer noch das Sagen. Viele Christen müssen in den Christenverfolgungen ihr Leben lassen. So machen sich Ernüchterung und Ungeduld breit. Doch der Verfasser unserer Lesung möchte Mut machen: Gott steht zu seinem Wort. Der neue Himmel und die neue Erde werden kommen, und in ihnen wird Gerechtigkeit herrschen. Seine Leserinnen und Leser sollen aber nun nicht auf eine ferne Zukunft starren, sondern im Hier und Jetzt ohne Makel und Fehler leben. Mir sagt diese Lesung, dass auch ich im Hier und Heute leben soll. Lebe heute so, dass du mit dir selbst, mit deinen Mitmenschen und dem Herrgott im Reinen bist! Hilf mit, dass in unserer Welt mehr Gerechtigkeit und Frieden werden! Ihnen wünsche ich einen gesegneten Advent. Bleiben Sie gesund, und seien Sie herzlich gegrüßt, Ihr

Propst Reinhard Heine