Seien Sie herzlich willkommen!

Liebe Gemeinde,
Jesus wurde gekreuzigt und dann vom Tode auferstanden. Für viele Menschen zur Zeit des Apostels Paulus war das ein Skandal, oder sie nannten es töricht, eine Torheit. Mit der Weisheit dieser Welt ist das offensichtlich nur schwer oder gar nicht zu verstehen. Darüber macht sich Paulus in der Lesung dieses Sonntags aus dem 1. Korintherbrief Gedanken. Er scheint sich darüber nicht wirklich zu wundern, denn schließlich gilt es etwas zu verkündigen, „was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist“. Es geht um „das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“  Damit Menschen überhaupt die Möglichkeit haben, das Geheimnis des Kreuzes zu verstehen, muss Gott es durch seinen Geist, den Heiligen Geist, enthüllen. Dieser „Geist ergründet alles, auch die Tiefen Gottes“. Ich bin sicher, wir alle sind schon an unsere Grenzen gestoßen, wenn es um Fragen des Glaubens ging.  Zu jedem Glauben gehören die Fragen und der Zweifel. Aber würde es nicht auch langweilig mit einem Gott, der gar keine Fragen offen ließe? Würden wir nicht in der Gefahr sein, uns unseren Gott zu zimmern? Bitten wir stattdessen um den Geist Gottes, dass er uns hilft an diesen Gott Jesu Christi zu glauben, den wir mit unserer Weisheit nie ganz erfassen werden.
Herzlich grüße ich Sie, Ihr

Propst Reinhard Heine

 

 


 

TAGESSEGEN 

Pfarrer Heinz-Jörg Förg interpretiert jeden Tag kurz das Tagesevangelium und schließt die Betrachtung mit einem Segen für den Tag ab.  

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