25. Mai
Urban, Beda, Maria Magdalena

Tagesevangelium:
Lk 10, 21-24 »

Seien Sie herzlich willkommen!


Liebe Gemeinde,
wir haben unser Wissen, wir haben unsere Erfahrungen. Wir wissen, was geht, und was nicht. Ich denke, es ist gut, wenn wir in unserem Leben so etwas wie Eckdaten haben, Verlässlichkeiten, Orientierung. Es wäre mühsam, wenn wir das Leben gleichsam immer wieder neu erfinden müssten. Doch in all dem stoßen wir ja oft genug auch an Grenzen. Wir können uns täuschen in anderen Menschen; wir wissen nicht, was die Zukunft bringt; wir stoßen auf Situationen, in denen wir mit unserem Latein am Ende sind. Und genau hier sehe ich die Bedeutung der großen Gabe, die Gott uns schenkt, die Gabe des Heiligen Geistes. In einer Lesung zum Pfingstfest aus dem Römerbrief heißt es: „der Geist nimmt sich unserer Schwachheit an“. Ohne diesen Geist, so unsere Lesung, wissen wir nicht, worum wir beten sollen. Ohne diesen Geist, wissen wir nicht, was wir eigentlich von Gott erbitten sollen. Der Geist Gottes öffnet, so will es mir scheinen, im Miteinander von Menschen Türen, die verschlossen waren, er kann Mut machen und trösten; er bringt Menschen in Bewegung und macht sie zu mutigen Bekennern der Frohen Botschaft. Er kann uns, so glaube ich, weiterbringen, wo unser Wissen, unsere Erfahrungen und die Sachzwänge unseren Horizont zu sehr einengen und in unserem Bemühen ausbremsen würden. Ihnen und mir wünsche ich ganz viel von diesem Heiligen Geist! Ihnen allen wünsche ich ein gesegnetes Pfingstfest, und ich grüße Sie herzlich, Ihr

Propst Reinhard Heine


 

TAGESSEGEN 

Pfarrer Heinz-Jörg Förg interpretiert jeden Tag kurz das Tagesevangelium und schließt die Betrachtung mit einem Segen für den Tag ab.  

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