07. Dezember
Ambrosius, Fara, Benedikte

Tagesevangelium:
Joh 10, 11-16 »

Seien Sie herzlich willkommen!

Liebe Gemeinde,
für nicht wenige ist die Zeit des Advents eine stimmungsvolle Zeit. Der Kranz mit den Kerzen kann dazu gehören, der Gang über den Weihnachtsmarkt, der Adventskaffee mit netten Menschen, der Besuch eines Konzertes. Für andere ist diese Zeit eher Stress. Auch vor oder wegen Weihnachten kann es Streit geben. Krankheit kann belasten.
Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des katholischen Vinzenzkrankenhauses kam nun kurz vor Weihnachten die Mitteilung, dass ihr Haus geschlossen wird. Vieles, was in der Welt geschieht, fragt nicht, ob es gerade passt oder nicht, ob wir dazu in Stimmung sind oder nicht.
Aber die Zeit des Advents ist ja ohnehin nicht einfach nur eine stimmungsvolle, im Sinne von gemütliche, Zeit. Die liturgische Farbe violett, die in dieser Zeit zum Gottesdienst gehört, zeigt an, dass es auch um ein Nachdenken geht, um eine Neuausrichtung auf Christus hin, um die Bereitschaft, mein Leben zu ändern, meine Lebensweise zu korrigieren, wenn das nötig ist. Nutzen wir die Zeit des Advents für das Gemütliche und für das Nachdenkliche! Und tun wir es in dem Vertrauen, das Himmelreich ist nahe; in Christus ist Gott uns nahe!
Ich wünsche Ihnen einen gesegneten 2. Advent und grüße Sie, Ihr

Propst Reinhard Heine

 

 


 

TAGESSEGEN 

Pfarrer Heinz-Jörg Förg interpretiert jeden Tag kurz das Tagesevangelium und schließt die Betrachtung mit einem Segen für den Tag ab.  

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