28. August
Augustin, Adelinde, Hermes

Tagesevangelium:
Lk 14, 1.7-14 »

Seien Sie herzlich willkommen!

 

Liebe Gemeinde,
ein bisschen geheimnisvoll klingt die 2. Lesung dieses Sonntags aus dem Hebräerbrief. Dabei möchte sie eigentlich etwas sehr Schönes und Einfaches sagen. Sie spricht davon, wie Gott sich den Menschen mitgeteilt hat und mitteilt. Da sieht sie eine grundlegende Veränderung. Bisher haben die Menschen Gott wahrgenommen in einem lodernden Feuer zum Beispiel, in einer Wolke oder zum Klang von Posaunen. Das hatte oft etwas Unangenehmes für die Hörer, sodass sie flehten, „diese Stimme solle nicht weiter zu ihnen reden.“ Nun aber zeigt Gott seine Gegenwart in einem Menschen, in Jesus Christus. So ganz klar sagt das der Verfasser unserer Lesung nicht. Er spricht vom Berg Zion und vom Himmlischen Jerusalem, wohl dann auch von dem Mittler eines neuen Bundes. Gott will uns nahe sein, will erfahrbar für uns sein, will mit uns sein. Das wird, egal, wie unsere Sprache es ausdrückt, immer etwas Unglaubliches und Geheimnisvolles und wohl auch Unbegreifliches haben. Und vermutlich spricht Christus uns wohl einfach auch leiser an, als Posaunen es tun würden. Seien wir offen für ihn! Überhören wir ihn nicht, wenn er uns anruft! Herzlich grüße ich Sie, Ihr

 Propst Reinhard Heine


 

TAGESSEGEN 

Pfarrer Heinz-Jörg Förg interpretiert jeden Tag kurz das Tagesevangelium und schließt die Betrachtung mit einem Segen für den Tag ab.  

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