01. Mai
Josef, Jeremias, Arnold

Tagesevangelium:
Joh 14, 23-29 »

Seien Sie herzlich willkommen!


Liebe Gemeinde,

wohl jeder von uns mag die Sonne, sehnt sich nach ihr, wenn die Tage kalt und dunkel sind. Und auch der Mond hat ja seine Fans und kann durchaus romantische Gefühle wecken. In der Lesung dieses Sonntags aus dem Buch der Offenbarung hören wir noch einmal, wie schon am vergangenen Sonntag, vom neuen Jerusalem. Himmlische Zustände herrschen in diesem neuen Jerusalem, so haben wir gehört. Keine Trauer, keine Mühsal und keine Tränen werde es dort geben. Und heute nun noch eine andere Feststellung: Sonne und Mond brauche sie nicht, diese Stadt, denn die Herrlichkeit Gottes würde sie erleuchten. Ein schönes Wort ist das, finde ich. Doch es gehört einiges dazu, damit sich gleichsam seine Leuchtkraft entfaltet. Es braucht eine Menge Gottvertrauen, damit ich glauben kann, dass Gott mich erleuchtet. Es braucht eine Menge Gottvertrauen, damit die Dunkelheiten, die es auch immer wieder in meinem Leben gibt, mich nicht verzweifeln und resignieren lassen. Ich wünsche uns allen dieses Gottvertrauen. Ich wünsche uns, dass wir bestätigen können: ja, in Christus macht Gott mein Leben hell. Und vielleicht sehen wir das dann ja doch in einem besonderen Licht, wenn die Sonne warm und kräftig scheint, oder wenn wir am Himmel den Mond leuchten sehen.

Herzlich grüße ich Sie, Ihr
Propst Reinhard Heine


 

TAGESSEGEN 

Pfarrer Heinz-Jörg Förg interpretiert jeden Tag kurz das Tagesevangelium und schließt die Betrachtung mit einem Segen für den Tag ab.  

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